Die Spatzen pfeifen's vom Dach.jpg

Liebe Leser*innen

Die Spatzen pfeifen's vom Dach

Alkohol is muss

Aktualisiert: Nov 19

GenErektionsBetäubung: Jedes Menschenleben ist gleich kostbar?

AlcoholV+ - AlcoVid 3M

Sars-CoV 2 - Covid 19


Was die steinalte AlcoVid 3M und die neuartige Covid 19 gemeinsam haben und was sie unterscheidet erklärt die Geschichte von Peggy Colvid.


Die Geschichte der Alkoholkranken liegt in Peggys Familie und lässt sich bis zu ihrem Urgoßvater zurückverfolgen. Demnach waren alle männlichen Verwandten mütterlicherseits Alkoholiker. Ihre Verwandtschaft väterlicherseits ist ihr nicht bekannt.


Schon Peggys Uroma ließ sich von ihrem Mann aufgrund des Konsums scheiden – zu bedenken, dass eine Frau zu der Zeit, in so einem Fall, eher verächtlich angesehen wurde. Peggys Opa ging jeden Sonntag pünktlich zum Frühschoppen, wie andere in die Kirche, während die Oma zu Hause mit dem Mittagessen wartete. Wobei die Oma immer nervös auf und ab lief. Kam Opa dann, wie gewöhnlich schwankend Heim, steckte er fest in der Gebetsmühle. Peggys Mom Evelyn hat sich auch einen Trinker als Ehemann ausgesucht. Immerhin hatte er eine Arbeit, der er gewissenhaft nachging, doch nach Feierabend verhielt er sich wie ein Junggeselle und spielte lieber mit seinen Kollegen Karten. Bei drei Schichten hat er gutes Geld verdient – Hätte, hätte Fahrradkette! Statt dessen trieb er sich und seine Familie finanziell in den Ruin. Der Mann von Peggys Tante Nina war ein Schnäpsler, genau wie die vier Männer, die ihre Tante Marion geheiratet hatte.

Wie sollte es anders gewesen sein, hat Peggy auch ein Flaschenkind geehelicht. Die ganze männliche Verwandtschaft ist folglich am Alkohol, auf deutsch gesagt, frühzeitig verreckt. Bis auf ihren Ex-Mann, obwohl mehr als einmal dem Tode nahe, weilt er noch unter den Lebenden. Damit nicht genug hängt Peggy aktuell, nach etlichen anderen freakigen Beziehungsversuchen, seit acht Jahren, wieder an einem Konsumenten des Zerstörungselixiers. Physischer Gesundheitszustand: Mehr tot als Lebendig :‘-(


Entwicklung Symptome


Vom heiteren Schwips, Rauschzustand, über Stürze, infolge von Koordinationsstörungen, kein Hunger, Gedächtnisverlust, kein Sex mehr, Herzprobleme bis zu Multiorganversagen.


Sterberate:

weltweit: 3.000.000 jährlich


Das hat ja nichts mit Covid zu tun

Die Gemeinsamkeit zwischen Alkoholsucht und Covid 19

Alkoholsucht fordert jährlich, seit Jahrzehnten, mehr Tote als Covid 19 in zweieinhalb Jahren (siehe Tabelle),

folglich haben wir eine Alkoholsucht-Pandemie.


Der Unterschied

Kein Mensch hat sich je so für diese Pandemie interessiert, geschweige denn, dass ein Mitgefühl, den an Alkohol Verstorbenen entgegengebracht wurde. Die „Säufer“ waren und sind selber schuld.


Wie steht es also mit den Sprüchen, seit Corona viel gepriesen?


Jedes Menschenleben ist kostbar

Jeder Verstorbene ist einer zu viel


Bleibt gesund

Eure Jenny

10 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen