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Die Spatzen pfeifen's vom Dach

Die Unbeachteten

Aktualisiert: 19. Nov. 2021

Sehr viele als Unkraut verschriene Pflänzchen, sind in Wirklichkeit Heilkräuter.

Der Wille zu leben ist stärker

Rausgehen in die Natur bedeutet im allgemeinen Sprachgebrauchim Idealfall einen Spaziergang durch den Wald, oder am Strand entlang. Eben eine besondere Route laufen, auf der einem nicht sehr viele Menschen entgegen kommen. Einen Platz finden und zur Ruhe kommen: Nur das Zwitschern der Vögel oder das Plätschern eines Baches zu hören.

Die Wenigsten sehen ihren Einkauf als Naturerlebnis obwohl dafür das Haus verlassen werden muss. Wenn man Glück hat, ist der Supermarkt um die Ecke. Auf dem Lande braucht‘s ein Auto, für eine Strecke ab einem Kilometer, je nach geplantem Einkauf auch für weniger Weg. Schnell mit oder ohne Zettel von Regal zu Regal hasten, womöglich noch quengelnde Kinder im Schlepptau.

Wer schenkt schon dem Unkraut am Wegesrand Beachtung? Vor allem, wenn der Einkauf rum ist und flugs nach Hause, in die vier Wände, müssen.


Was können wir von dem "Unkraut" lernen?


Bis zum nächsten Supermarkt sind es für mich 750 Schritte ;-) Auf dem Weg habe ich mich auf die Lebewesen konzentriert, die als Unkraut bei Gelegenheit ausgerissen werden.


Nur ein einziger, schmaler Grashalm schafft es, sich durch den Asphalt zu stoßen. Welche enorme Kraft dabei wirkt, durch den unbeirrbaren Instinkt zu wachsen und die Sonne zu sehen.

Diese Pflanzen brauchen keinen Spiegel um sich ihrer Schönheit gewahr zu sein und es interessiert sie auch nicht, ob sie an dem Platz erwünscht sind, genährt durch die Regelung von Mutter Erde oder auch anders ausgedrückt: Gottes Gnaden.


Ich wünsche viel Kraft für eure Herausforderungen

Eure Jenny

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